Wer. Was. Warum.

Wer

Hallo. Mein Name ist Marcus. Und mein zweiter Name ist Antonius. Die englische Version davon ist Anthony. Kürzt man das mit Großbuchstaben ab, die voll ausgesprochen werden, wird daraus N-Tony. Also NTony. Also ntony. Also ntony.net.

In meinem anderen Leben bin ich Rechtsanwalt. Spezialisiert habe ich mich auf das Recht der Informationstechnologien, der Neuen Medien, der erneuerbaren Energien und anderer Zukunftsmärkte. Das macht mir Spaß. Und Spaß ist das Wichtigste am Leben.

Darum bin ich in meiner Freizeit Bergsteiger. Dabei interessiert mich die Natur – die schöne Natur, aber auch die wilde, beeindruckende, erbarmungslose.

Außerdem kann ich mich für Technik begeistern. Natürlich für IT. Aber auch für Technik, die mir meine Touren ermöglicht. Und Technik, die mir die Dokumentation ermöglicht. Darum schleppe ich immer recht viel Foto- und Videoausrüstung in die Berge.

Was

Was erwartet meine Leser auf ntony.net? Klettern — Sportklettern, Alpinklettern, Eisklettern. Bergsteigen — im Sommer wie im Winter. Skitouren. Hochtouren — auch mit Ski. Der eine oder andere Mountainbike-Ausflug. Außerdem die Natur, in der ich mich bewege und die mir so am Herzen liegt. Und natürlich ein gerüttelt Maß Technik. Denn ich schreibe auch über die Technik, mit der ich dokumentiere, und über die Ausrüstung, die ich verwende.

Nicht zu kurz kommen soll auch das Thema “Lebensart”. Denn nichts ist wichtiger als der Spaß am Leben. Unter “Lebensart” verstehe ich die Kunst, das Leben zu genießen. Das ist nicht immer leicht, aber es ist das einzige, was wirklich zählt.

Warum

Vor geraumer Zeit — genauer gesagt vor rund zehn Jahren — habe ich auf ntony.net begonnen, mein erstes Blog zu schreiben. Damals gab es den Begriff noch nicht. Es gab auch noch kein WordPress, kein Blogger, kein Typepad oder MovableType. Es gab nur meinen eigenen PHP-Code, meine eigenen SQL-Queries, mein eigenes XHTML und CSS. Warum ich das gemacht habe? Es hat mir Spaß gemacht.

Irgendwann 2006 ist bei einem Festplatten-Crash meines Webservers die Datenbank von ntony.net verloren gegangen. Ich hatte die Daten nie als kritisch betrachtet, deshalb waren sie auch nicht Teil der regelmäßigen Backups. Für mich war der Datenverlust nicht so schlimm wie für viele meiner Leser. Ich habe noch nie in der Vergangenheit gelebt. Also habe ich mit einer leeren Datenbank weitergemacht. Mancher mag das als Neuanfang begreifen. Tatsächlich habe ich aber einfach nur fortgesetzt, was ich zuvor getan hatte. In Wirklichkeit hatte ich da schon keine Lust mehr. Ich wußte es nur noch nicht.

Bis es keinen Spaß mehr gemacht hat. Das war irgendwann in 2008. Überall sprossen Blogs wie Pilze aus dem Boden. Es hieß auf einmal nicht mehr “das” Blog, sondern “der” Blog. Jedermann war am Twittern und Tumblrn. Alle waren plötzlich gute Freunde bei Facebook. Ich hatte einfach keine Lust mehr auf das Internet. Also habe ich mein Blog unter ntony.net eingestellt. Konsequent, wie ich bin, habe ich es nicht nur abgeschaltet, sondern gleich vernichtet, sprich: die Datenbank gelöscht und keine Backups behalten.

Heute habe ich also wieder eine leere Datenbank. Anders als vor fünf Jahren ist es diesmal aber ein Neuanfang. Warum? Weil die Zeiten sich geändert haben. Weil ich mich geändert habe. Weil ich wieder Lust habe. Weil es mir wieder Spaß macht.

Und das ist, wie gesagt, das Wichtigste.

(München, am 31. Dezember 2011)