Das Wetter motiviert zur Zeit ja nicht unbedingt zum rausgehen. Also macht man sich über andere Dinge so seine Gedanken. Dass in diesem Land und auf dieser Welt vieles schief läuft, bedarf glaube ich keiner weiteren Erläuterung. Es erstaunt mich aber immer wieder, wie viel von dem, das uns, unsere Umwelt, unsere Gesundheit und unsere Zukunft beeinträchtigt, nicht bekannt ist, in der Wahrnehmung der Menschen und in unserem Alltag keine Rolle spielt und auch nicht die mediale Aufmerksamkeit erfährt, die es verdient.
Einige Tage vor Weihnachten habe ich einen Film gesehen. Einen Film über Plastik. Zugegeben, er ist nicht brandneu, aber ich hatte noch nicht davon gehört. Plastic Planet (iTunes-Link, gibt es sicher auch anderswo) ist eine Dokumentation von Werner Boote über Plastik und darüber, wie es unsere Welt verschmutzt, unsere Körper vergiftet und die Evolution verändert. Und darüber, dass den Schaden, den wir da bereits angerichtet haben, niemand mehr reparieren kann.
Schaut Euch den Film an. (Link)
Und dann versucht mal, im Supermarkt Lebensmittel einzukaufen, die nicht in Plastik eingepackt sind. Bei Getränken klappt das noch halbwegs, aber das war es dann auch schon. Mir ist das zuvor nie so deutlich aufgefallen, aber im Moment sehe ich praktisch überall, wo ich bin, nur Unmengen von Plastik. Beginnt man, darüber nachzudenken, erkennt man schnell, wie überflüssig vieles davon ist. Alleine Alternativen gibt es praktisch keine.
Schade, dass es bereits so weit gekommen ist.